Ein Verband lebt vom Engagement seiner Mitglieder und vom direkten Austausch mit ihnen. Deutlich wurde das bei der Jahreshauptversammlung 2026 der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V., die vergangenen Freitag im Rahmen des wtf26 – we transform future im PALAIS Frankfurt stattfand. Im Dialog wurden Perspektiven aus der Branche zusammengeführt, relevante Entwicklungen eingeordnet und Impulse für die künftige Verbandsarbeit gesetzt.
Auch im Vorstand spiegelt sich dieser Kurs wider: Mit Natascha Kneissl sind künftig erstmals die Einzelmitglieder dort vertreten. Damit stärkt der fwd: die Einbindung selbstständiger Expertinnen und Experten und erweitert die Perspektiven innerhalb seiner Gremienarbeit.
„Ich möchte mich im Vorstand engagieren, weil Einzelmitglieder im fwd eine wichtige Perspektive auf die Realität unserer Branche einbringen: selbstständig, nah an Projekten, Kund:innen, Agenturen und Teams. Diese Perspektive möchte ich sichtbarer machen, strategisch stärker im Verband verankern und in konkrete Austausch-, Netzwerk- und Unterstützungsformate übersetzen“, sagt Natascha Kneissl (NAMA Consulting).
Kontinuität im Ehrenamt
Neben dieser neuen Perspektive im Vorstand steht die Jahreshauptversammlung auch für Kontinuität im Ehrenamt: Andreas Weber, Finanzvorstand des fwd: und Geschäftsführer der expopartner GmbH, wurde in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Matthias Thoben (Engelmann Messe & Design GmbH), Jörg Zeißig (Holtmann GmbH & Co. KG) und Jörg Pries (DSV Fairs & Events GmbH). Jan Beckmann (Beckmann Fair Partner GmbH) und Denis Beutler (WUM Brand spaces GmbH & Co. KG) bleiben Kassenprüfer; Jörn Goesmann (BRACE Group GmbH), wurde neu in die Kassenprüfung gewählt.
Orientierung für die Branche
Auch inhaltlich stand die weitere Ausrichtung des Verbandes im Mittelpunkt. Das Panel „fwd: Der Think Tank der Veranstaltungswirtschaft – Impulse setzen. Interessen vertreten. Zukunft gestalten“ griff die Frage auf, wie der Verband Themen sichtbar macht, Interessen bündelt und Orientierung für die Branche gibt. Dirk von Gehlen, Director Think Tank des SZ-Instituts, eröffnete die Diskussion mit einem Impuls dazu, wie Organisationen Zukunftsfragen aktiv begleiten können.
Im anschließenden Gespräch übertrugen Dirk von Gehlen, Markus Illing, Vera Viehöfer, Christian Eichenberger und Silke Schulte diese Perspektive auf die Veranstaltungswirtschaft. Diskutiert wurde, wie der fwd: Anliegen der Branche zusammenführt, Positionen entwickelt und daraus konkrete Ansätze für seine weitere Arbeit ableitet.
Mit der Jahreshauptversammlung 2026 richtet der fwd: den Blick auf die künftige Entwicklung der Veranstaltungswirtschaft. Im Mittelpunkt stehen zentrale Zukunftsthemen, der Austausch innerhalb der Branche und die Bündelung gemeinsamer Perspektiven. Darauf aufbauend setzt der Verband einen klaren Schwerpunkt auf den weiteren Ausbau seiner wirtschaftspolitischen Interessenvertretung. Ziel ist es, die Anliegen des Wirtschaftszweigs gezielt in politische Entscheidungsprozesse einzubringen und seine gesellschaftliche Bedeutung stärker sichtbar zu machen.
v.l.n.r. (hintere Reihe): Vera Viehöfer, Matthias Thoben, Jörg Zeißig, Richard Schmitz, Christian Seidenstücker, Andreas Weber; (vordere Reihe): Christian Eichenberger, Markus Illing, Anja Osswald, Natascha Kneissl, Alexander Ostermaier.
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Pressekontakt:
fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V.
Pressestelle, Sophie Messerschmidt
E-Mail: sophie.messerschmidt@forward.live
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